• Martina Müllner

Mudra, um deine Zeit zu finden


Mudras sind symbolische Haltungen und rituelle Gesten, die zu einem bestimmten Zweck eingenommen werden. Meistens sind vor allem Hand-Positionen (Hasta-Mudras) bekannt. Es gibt aber genauso Mudras, die Zunge, Augen oder andere Bereiche des Körpers mit einschließen. Sie dienen vor allem dazu, den Energiefluss zu regulieren und die Achtsamkeit zu steigern.

Sie wirken auf dein ganzes Wesen - deinen Köper, dein Denken und dein Fühlen!

Mit jedem Mudra, das du bewusst einnimmt, sendest du eine ganz bestimmte Nachricht oder Intention an dich selbst aus.

Wir finden Mudras, die den Elemente zugeordnet werden und sie stärken. Andere fördern unsere Gesundheit, in dem sie Bereiche des Körpers aktivieren. Sie können den Geist klären, uns mit bestimmten Qualitäten verbinden und wachrufen.


Macht auch irgendwo Sinn, denn erinnern wir uns an Hand- oder Fußreflexzonen Massagen wird deutlich, dass sich dort der gesamte Körper widerspiegelt. Auch die Enden von Meridianen wie auch wichtige Akupunkturpunkte sind dort zu finden, sie alle werden miteinander verknüpft.


Aus der Yoga Tradition sind Mudras nicht wegzudenken und werden häufig in der Mediation oder Atemübungen (Pranajama) verwendet. Zu den wohl bekanntesten Mudras gehören das Gyan (Sprich: Chin) Mudra zur Meditation oder das Anjali Mudra, die gefalteten Hände zum Gruß.

Foto Vinit Vispute, unsplash


Bei genauerem Hinschauen finden sich aber solche Gesten und Halten in ganz vielen Traditionen wieder:

Hände, die zum Gebet vor der Brust gefaltet werden. Ein Umarmung, die Herzen verbinden und Schutz bieten soll. Unterstützung und Bekräftigung durch das Klopfen auf der Schulter. Weit geöffnete Arme, die Segen aussprechen sollen. Händeschütteln zur Begrüßung und Kontaktaufnahme. Selbst das PEACE- Zeichen ist ursprünglich ein Mudra für Frieden.


Das Zeit - Mudra


Ich möchte heute mit dir ein wunderschönes Mudra teilen, welches mir in ganz vielen Momenten wirklich gute Dienste geleistet hat.


Es gibt so viele Einflüsse, die uns innerlich unruhig werden lassen und Druck ausüben. Dieses Mudra hilft dir genau in diesem Momenten, ganz bei dir zu bleiben. Es schenkt dir Festigkeit, um wahrzunehmen, was jetzt wirklich an der Reihe und für dich wichtig ist.

Es hilft dir, zur Ruhe zu finden und Zeit für dich selbst zu schaffen. In DEINE Zeit und ins JETZT zu finden. Ganz bei dir anzukommen.

Foto mehralsnuressen.at und wiki.yoga-vidya.de


Du nimmst beide Hände und beugst alle alle Finger außer den Daumen. Die ersten beiden Fingerglieder bleiben gerade, berührst also sanft mit den Fingerkuppen die Daumenballen. Die Daumen berühren sich und die bringst die lockeren Fäuste jetzt entweder vor dein Herz oder vor deinen Nabel (Solarplexus), je nachdem was sich stimmiger für dich anfühlt.


Zur Bedeutung

Daumen, steht für das Feuer und für das Selbst. Er zeigt nach oben, möchte also aufstreben und verleiht dir so innere Aufrichtung.


Die anderen Finger werden den anderen Elementen bzw. Aspekten des Universums zugeordnet. Indem du sie zu einer Faust faltest, bekommen sie größt mögliche Stabilität. Vor dem Herzen oder deinem Solarplexus platzierst, wird es zu einer Art Schutz.


Schutz vor all den Dingen, die von außen auf dich einwirken. Die es zu erledigen gibt oder die andere vielleicht von dir erwarten. Anforderungen, die an dich gestellt werden und Todo-Listen, die es abzuarbeiten gilt.

Je klarer wir mit uns selbst verbunden und geerdet sind, desto besser können wir unsere eigenen Bedürfnisse wahrnehmen.

Gleichzeitig auch auf andere eingehen und wirklich Herzensverbindungen schaffen.


Gerade zu und vor Weihnachten vielleicht ein mehr als wertvolles Tool, das du dir ganz leicht jederzeit herholen kannst.

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​Eine Gemeinschaft von Vesela Vladimirova, Andrea Grabner, Mag. Martina Müller, Mag. Andrea Bierwolf.

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