• Vesela Vladimirova

Leinöl - das flüssige Gold

Wir sind Fans von Leinöl! Karin Musch, unsere Ernährungsreferentin bei der Vitalakademie, hat uns am Anfang gesagt: "Wenn ihr mit dem Ausbildung fertig seit, wird jede von euch immer Leinöl im Kühlschrank haben!". Und rate was - wir haben immer Leinöl zuhause! 😍

Die Leinsamen wachsen in Österreich!

Hergestellt wird Leinöl aus Leinsamen – den reifen Samen von Flachs. In Österreich wurde Lein bereits im Mittelalter sowohl als Faser- als auch als Ölpflanze angebaut. Vor allem im oberösterreichen Mühlviertel des 16. und 17.Jahrhunderts florierte der Leinanbau, was der Region einen wirtschaftlichen Aufschwung brachte. Das Wort „Lein“ hängt wahrscheinlich mit dem keltischen „lin“ (= Faden) zusammen.

Die vielseitige Nutzung des Leins hat sich bis in den Sprachschatz niedergeschlagen: So manche umgangssprachliche Worte sowie Phrasen stammen ursprünglich vom Lein:

Die „Fahrt ins Blaue“ bedeutete früher die Fahrt zu den blau blühenden Leinfeldern.

Sich verhaspeln“ schließlich bedeutet, sich zu versprechen. Ursprünglich stammt dieser Ausdruck daher, dass der Flachsfaden nicht richtig von der so genannten Haspel (technisches Hilfsmittel zum Auf- und Abwickeln von Seilen) geführt wurde.

Gemeiner Lein, flax plant, Linum usitatissimum - Foto Kouji Tsuru, unsplash


Warum ist Leinöl so gesund?

  • Exzellenter Lieferant von Omega-3-Fettsäuren - Die Leinsamen haben einen so hohen Omega-3-Gehalt, dass schon geringe Mengen davon täglich reichen, um unseren Körper mit diesem gesunden Fett zu bedienen. Die Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend, verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und können Herzerkrankungen vorbeugen.

  • Antioxidantien - Neben Omega-3-Fettsäuren finden sich auch sekundäre Pflanzenstoffe in Leinöl wieder. Die sogenannten Polyphenole im Leinöl schützen den Körper vor freien Radikalen und schädlichen Umwelteinflüssen.

  • Vitamin E ist reichlich in dem goldenen Öl enthalten – Vitamin E ist unter anderem unverzichtbar für unser Immunsystem und hemmt die Entzündungsprozesse im Körper.

Das macht ein gutes Leinöl aus: Kaltpressung, frische und Bio-Qualität. Leinöl soll unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Wie kann ich Leinöl zu mir nehmen?

Am besten nutzen wir Leinöl kalt, da es sich nicht zum Erhitzen eignet. Es würde dabei zu viele positive Eigenschaften verlieren und ist dann sogar schädlich für uns.

  • Smoothies können mit Leinöl verfeinert werden

  • Als Dressing kann das Öl einfach mit einem Esslöffel über den Salat gegeben werden. Wem der nussige Geschmack des Öls zu intensiv ist, der kann es auch mit anderen Ölen mischen.

  • Mühlviertler Leinöl-Erdäpfel - ein Klassiker von Yoga Cusine

  • In Dips und Pestos

Let your spoons shine!

Küchenhelfer aus Holz, Holzmöbel und sogar Küchenarbeitsplatten lassen sich mit Leinöl behandeln. (Über das werden wir einen eigenen Beitrag schreiben).

Da sind von uns ausprobierte österreichische Leinöl Produzenten:

Verwendest du Leinöl in deine Küche? Was sind deine Lieblingsrezepte?

Lass und wissen! Wir freuen uns!

info@mehralsnuressen.at

Telefon kann per Mail angefragt werden. 4020 Linz, Oberösterreich, Österreich

​Eine Gemeinschaft von Vesela Vladimirova, Andrea Grabner, Mag. Martina Müller, Mag. Andrea Bierwolf.

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